SPD im Austausch mit Bürgerinitiative Kupferzell: Klare Forderung nach mehr Transparenz und Fairness

Der geplante Netzbooster in Kupferzell steht öffentlich in der Kritik. Zum gemeinsamen Austausch mit der Bürgerinitiative „Ein Herz für Hohenlohe“ hat sich der SPD-Landtagskandidat Patrick Wegener, gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Reinhold Gall und SPD-Gemeinderätin Kim Wagner aus Kupferzell getroffen.

Patrick Wegener erklärt dazu: „Es hagelt berechtigterweise Kritik aus Kupferzell, wenn Transparenz und Beteiligung durch den Vorhabensträger nicht aktiv gelebt werden. Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und deshalb finde ich es richtig, dass die Diskussionen über den Netzbooster in die breite Öffentlichkeit, auch in die Parteien, getragen werden. Dabei gilt es aber immer die bestehenden politischen Ebenen aktiv mit einzubeziehen. Mir ist es wichtig, dass wir weiterhin im Gespräch bleiben.“

„Für eine erfolgreiche Netzstabilität in Zukunft werden wir wahrscheinlich nicht ohne die Booster-Technologie auskommen. Nach dem gemeinsamen Austausch und einem Rundgang um den möglichen Standort des Boosters ist es allerdings nachvollziehbar, dass hier vor Ort die grundsätzliche Standortfrage gestellt wird“, betont Reinhold Gall, SPD-Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Neckarsulm und parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion. Gall weiter: „Aufgrund offener Fragen hinsichtlich des Verfahrens, werde ich die Landesregierung in Stuttgart dazu befragen.“

Kim Wagner, SPD-Gemeinderätin in Kupferzell und Zweitkandidatin im Landtagswahlkreis Hohenlohe, ergänzt dazu: „Es ist wichtig, dass alle Akteure im Gespräch bleiben. Dabei kann ich nur unterstreichen, dass auch wir als Gemeinderätinnen und Gemeinderäte auf viele Antworten von Seiten des Vorhabensträgers warten. Wir bleiben dran – gemeinsam, als Kupferzellerinnen und Kupferzeller.“